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ADAC-Motorwelt und die Radfahrer
Meldung vom: 07.05.2014
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Legeres grünes Shirt, und einen Helm trägt er auch: Der Radfahrer, der auf dem Titelblatt der aktuellen "ADAC Motorwelt" zu sehen ist (Heft 5/Mai 2014) hat so wenig vom Schreckbild des schon oft bemühten Rüpel-Radlers, dass man unversehens erleichtert aufatmet.

Auch das Editorial ist vielversprechend: "Radl-Rambos" steht da, klar, aber auch "rücksichtslos abbiegende Pkw" und "schlafwandelnde Fußgänger auf Radwegen". Also schnell auf Seite 16 vorgeblättert. Was da zu lesen ist, zeigt, dass der Automobilclub längst nicht mehr einseitig den motorisierten Verkehr pusht. Kein Wunder: "Auch Motorwelt-Redakteure sind ganz unterschiedlich unterwegs", lautet der Bildtext auf der Editorialseite. Und so bietet der Artikel ausgewogene Einblicke in die Gedankenwelt von Fußgängern, Radlern und Autofahrern in den typischen Konfliktsituationen des Stadtverkehrs: unübersichtliche Kreuzung, rote Ampel, für Radfahrer offene Einbahnstraße, Fußgängerzone ...Dabei wird schnell klar: Oft entstehen Konflikte dadurch, dass die Verkehrssituation an sich nicht allen gleichermaßen gerecht wird. Stromkästen an der Kreuzung verdecken die Sicht auf Radfahrer, die für Radler offene Einbahnstraße ist zu eng und nicht ausreichend markiert. Was letztlich bedeutet, dem einzelnen Verkehrs-Individuum nicht die Verantwortung für Konflikte anzulasten, sondern die Rahmenbedingungen unter die Lupe zu nehmen – der erste Schritt zu einer neutralen, lösungsorientierten Betrachtung des Problems, die ohne Schuldzuweisungen auskommt.Die Vorschläge, die der ADAC präsentiert, könnten auch von der Fahrradlobby kommen: Die Autoren empfehlen eine "logische Trennung von Auto-, Radfahrer- und Fußgängerverkehr" mit "markierten Radspuren auf der Fahrbahn". Das ist das genaue Gegenteil der räumlichen Trennung, jener allzu oft praktizierten Apartheid im Straßenverkehr, die viele der in den Erfahrungsberichten beschriebenen Konflikte erst verursacht.Leider ist die Story bereits auf Seite 21 zu Ende, doch auch in ihrer "Motorwelt"-typischen Kürze wird sie dem ADAC viele Freunde beschert haben. Und vielleicht führt der Artikel ja dazu, dass immer mehr Menschen damit aufhören, je nach Fortbewegungsart eine bestimmte "Brille" aufzusetzen und zu vergessen, dass sie  ebenso Fußgänger wie Rad- und Autofahrer sind.

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