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Alles was recht ist: Juristisches für Radfahrer
Meldung vom: 05.08.2014
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Alles was recht ist: Juristisches für Radfahrer

Parklatz Hausflur

Wohnungseigentümer darf kein Fahrrad im Hausflur abstellen.

Erfreulich, dass sich immer mehr Deutsche aufs Rad setzen. Aber was kann man tun, wenn man in einem Mehrparteienwohnhaus wohnt und gerade nur für ein paar Minuten das Rad abstellen will? Wer es in den Hausflur stellt, hat ein Problem.

Das Amtsgericht Hannover hat nämlich kürzlich in einer Eigentümersache entschieden, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft ein Abstellen von Rädern im Hausflur nicht hinnehmen muss. Es gibt hier dann einen Unterlassungsanspruch.

Nach §14 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz sei jeder Wohnungseigentümer zur Rücksichtnahme verpflichtet. Er sei daher daran gehalten, vom Gemeinschaftseigentum nur in der Weise Gebrauch zu machen, dass dadurch keinem der anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus ein Nachteil entsteht. Davon ausgehend sei das Abstellen von Fahrrädern im Treppenhaus unzulässig. Vielmehr gehörten die Räder vor das Haus oder in den Keller. Ähnliches gilt natürlich für Besucher von Wohnungseigentümern oder Mietern.

Bleibt festzuhalten, dass tunlichst darauf geachtet werden sollte, das Rad vor dem Haus abzustellen. Ein gutes Schloss ist dann dringend zu empfehlen.

Weitere Rechtsinformationen im Internet unter www.kanzlei-reingruber.de

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(Rechtsanwalt)