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Das Profi-Schaltwerk
Meldung vom: 28.05.2015
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Das Profi-Schaltwerk

So funktioniert Campagnolos Record-Schaltwerk.

Was die Fußball-Weltmeisterschaft für Adidas und Nike, das sind die drei großen Rundfahrten in Italien, Frankreich und Spanien für Campagnolo, Shimano und SRAM. 2014 dominierte Campagnolo, etwa mit Nairo Quintanas Gesamtsieg beim Giro d'Italia oder Vincenzo Nibalis Gesamtsieg bei der Tour de France. 2015 fahren die Astana-Profis die neuen Record und Super Record Gruppen. Wir haben uns das Schaltwerk angesehen.

Besonders auffällig: das Parallelogramm. Es sieht nicht nur schick aus, sondern hält das obere Schaltröllchen weiter vorne, so dass die Kette das Ritzelpaket stärker umschlingt. Die Kraft verteilt sich also über mehr Zähne, davon verspricht sich Campagnolo eine bessere Kraftübertragung, weniger Verschleiss und mehr Traktion. Das Parallelogramm führt das Schaltwerk nicht mehr auf einer Geraden, sondern auf einer Kurve entlang der Ritzel, und zwar von der 11-23er Kassette bis zur 11-29er Kassette.

Die Schaltwerkbefestigungsschraube besteht aus zwei Aluminiumteilen, die bei gleicher Widerstandsfähigkeit und Steifigkeit leichter sein sollen als Stahl und Titan. Ansonsten wurden die Vorteile der Vorgänger-Schaltwerks übernommen, etwa viel Karbon für geringes Gewicht (und betörende Schönheit) sowie leicht laufende Keramik-Kugellager. Das mechanische Record-Schaltwerk wiegt offiziell 166 Gramm. Astanas Klassement-Fahrer fahren natürlich die prestigeträchtigere Super Record Gruppe, ihre Helfer jedoch nutzen oft die Record. Auch Campagnolos mechanische Nummer Zwei ist also eine waschechte Profi-Gruppe.

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Autor der Meldung: Das Profi-Schaltwerk

(Redakteur VeloTotal)