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E-Bike Tourismus
©Trek/Gaudenz Danuser
Meldung vom: 22.02.2017
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E-Bike Tourismus

E-Bike-Tourismus und Fachhandel - eine Synergie mit riesigem Potential

Mountainbiker mit hochrotem Kopf und total verschwitzt, die mit Mühe und Not die rettende Almhütte erreichen, bevor sie vom Rad kippen – mittlerweile sind das eher Bilder mit Seltenheitswert. Viel öfter sieht man entspannte Gesichter bei gut gelaunten Bergsportlern, die mit dem motorunterstützten Fahrrad locker bergauf zur gemütlichen Einkehr cruisen.

Die Entwicklung geht rasend schnell voran: stärkere Motoren, optimierte Antriebssysteme, geringeres Gewicht und Akkus, die leistungsstärker, kleiner und immer unscheinbarer in den trendigen Fahrradrahmen integriert werden. Auch die Zielgruppe hat sich deutlich verändert beziehungsweise vergrößert. Waren es bis vor einigen Jahren noch die konditionsschwachen oder älteren Zweirad-Liebhaber, gibt es heute kaum noch eine Gruppe, die das Thema e-Bike gänzlich ablehnt. Es finden sich Partner, die zwar unterschiedlich gut trainiert sind, aber diese Tatsache mit Hilfe des Elektro-Antriebes problemlos ausgleichen können: Mütter oder Väter, die mit dem Kinderanhänger in die Berge wollen; sportliche Mountainbiker, die es genießen, Trails auch mal bergauf mit Schwung zu fahren; und natürlich all jene, die ganz einfach den Spaß am Genuss, der sportlichen Leistung vorziehen. Nicht zuletzt im Alltagsgebrauch weisen die Fahrräder mit Elektromotor zahlreiche Vorteile auf – flexibel, umweltfreundlich, gesund, sparsam, schnell. Außerdem fallen Gegenargumente zum Radfahren weg: anstrengend, verschwitzt sein, nur für kurze Wege geeignet, mühsame Steigungen.

Nicht zuletzt im Gelände aber erfordert der Umgang mit dem Elektro-Fahrrad auch eine spezielle Fahrtechnik und -taktik, die sich deutlich vom „normalen“ Radfahren unterscheidet. Auf den Einsatz und Umgang mit der Schaltung etwa ist besonderer Wert zu legen, da sich hier die Motorleistung optimieren lässt. Außerdem kann man mit der Wahl der richtigen Unterstützungs-Stufe einen unerwünschten, im falschen Moment auftretenden Vortrieb verhindern, welcher sonst z.B. in Kurven zu Stürzen führen kann. Es ist daher überaus empfehlenswert, sich von einem Profi in die Thematik einweisen zu lassen. Dies ist Aufgabe des Fachhändlers, der im Rahmen des Verleih- oder Verkaufsgesprächs dem Kunden detaillierte Informationen vermittelt und die Möglichkeit bietet, bei einer Probefahrt erste Erfahrungen mit diesem neuen System zu sammeln.

Speziell im Mountainbike-Bereich ist es von Vorteil, das elektro-unterstützte Produkt im eigentlichen Einsatzbereich, also im Gebirge, zu testen. Wie wichtig und zukunftsorientiert der e-Bike-Markt ist, haben die Hotels der Mountain Bike Holidays bereits sehr früh erkannt. Schon etwa drei Viertel der Betriebe – Tendenz steigend – bieten Verleih, geführte Touren und Fahrtechnikkurse zum Thema e-MTB an. Aktuelle, top-gewartete Modelle stehen hier in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Die Kompetenz und die Erfahrung in den Hotels und Bikezentren geben dem Urlauber Sicherheit und beseitigen mögliche Zweifel und Ängste. Professionelle Fahrtechniktrainer schulen den Gast mit praktisch-methodischen Übungen sowie mit wertvollen Tipps und Tricks im Umgang mit dem ungewohnten Material. Bei traumhaften Touren durch die jeweilige Region können die Gäste dann ausgiebig die Theorie in die Praxis umsetzen. Die ortskundigen Guides wissen natürlich sehr genau, auf welchen Strecken das Fahren mit dem e-MTB am meisten Spaß macht und wie man die Motorleistung bestmöglich in Genuss und Fahrvergnügen umsetzen kann. Selbst sportliche Mountainbiker, die es gewohnt sind, die Berge mit reiner Muskelkraft zu erklimmen, merken, dass man sich auch mit dem Elektro-Bike auspowern kann, dann aber mit höherer Geschwindigkeit, größerem Aktionsradius und somit einem Mehrwert aus Erlebnis und Bike-Action. Die Begeisterung für diese neue Art, Fahrrad zu fahren, ist nur allzu verständlich, die Vorteile überwiegen deutlich.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass e-Bike-Neulinge nach ihren ersten Erfahrungen mit dieser neuen Materie den Fahrradhändler ihres Vertrauens aufsuchen, um sich ein e-Mountainbike zu kaufen oder zu bestellen. In Österreich lagen im Jahr 2015 E-Bikes mit knapp 20 Prozent Marktanteil – gemessen an allen verkauften Fahrrädern – hinter den Mountainbikes bereits auf Platz zwei. Es ist damit zu rechnen, dass dieser Prozentsatz in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen wird. In Deutschland macht der Fahrradhandel bereits 30 Prozent seines Umsatzes mit E-Bikes.
E-Bike-Tourismus und Fachhandel können mit hoher Qualität und Kompetenz wechselwirkend voneinander profitieren und überzeugende Vorteile aus dieser nicht zuletzt für den Kunden bzw. für den Gast wertvollen Synergie gewinnen.

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Autor der Meldung: E-Bike Tourismus

(Redaktion Velototal)