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Fahrradhelme – die Schwächen der Lebensretter
Meldung vom: 17.11.2014
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Fahrradhelme – die Schwächen der Lebensretter

Experten fordern eine Überarbeitung der Einheitsnorm für Helme

Helme werden immer spezieller. In den Shops liegen Helme fürs Mountainbike, fürs Rennrad und für das Elektrorad. Teils gibt es sogar Spezialhelme in den Unterkategorien dieser Einsatzbereiche. Gemeinsam haben sie alle den Sicherheitsstandard. Ist das noch zeitgemäß?

Kein Fahrradhelm ist kompromisslos sicher. Weil das kein Radfahrer will. Komfort, Belüftung und Optik müssen auch stimmen. Wenn es anders wäre, dann würden Radfahrer Motorradhelme tragen. Martin Schamböck, Marketingleiter bei Uvex, kennt ihre Bedürfnisse: “Ein Fahrradhelm muss mehr bieten als nur Sicherheit. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Helme für Radfahrer so komfortabel, ergonomisch und individuell anpassbar wie möglich zu entwickeln. Unsere Fahrradhelme entsprechen seit jeher einem einheitlichen Sicherheitsstandard.“

Im Vergleich zu Motorradhelmen sind die gesetzlichen Vorschriften für Radhelme recht gering, berechtigterweise. Weil Radfahrer langsamer sind. Sie tragen Helme freiwillig, und das meist wohl nur, weil Komfort, Belüftung und Optik stimmen. Überboten werden die Mindestanforderungen an Sicherheit vermutlich von allen Herstellern: stärkerer Aufprallschutz, größere Abdeckung des Schädels oder die zusätzliche Einhaltung des australischen und des US-Standards bieten Extra-Sicherheit. Sie werden aber meist nicht kommuniziert. Das mag daran liegen, dass Fachmagazine Leichtbau, Belüftung, Aerodynamik und Bedienfreundlichkeit testen. Sicherheit jedoch spielt seit wenigen Jahren in Magazintests keine Rolle mehr. Die Zurückhaltung der Fahrradpresse mag weniger am Aufwand liegen – Aerodynamik oder Thermoregulation erfordern auch Aufwand und werden trpotzdem getestet. Vielleicht liegt es daran, dass Sicherheitstests mit negativem Ergebnis die Leser verunsichern können. Also werben die Hersteller nicht mit Sicherheit, sondern mit Leichtbau, Belüftung, Aerodynamik und Bedienfreundlichkeit.

Oft einziger Verweis in Tests auf Sicherheit ist die Erwähnung von DIN EN 1078. Sie regelt die maximale Kraft, die beim Sturz auf den Kopf einwirken darf, die Abstreifsicherheit und schreibt vor, wie groß das Sichtfeld sein muss. Die Norm stammt aus dem Jahr 1997. Sie wurde seitdem etwas verfeinert, gilt aber immer noch identisch für alle Fahrradhelme, egal ob fürs Mountainbike, Rennrad oder Pedelec. Die technische Vielfalt von Fahrrädern und die sportliche Entwicklung, etwa des Gravity-Sports, sind an ihr vorbei gegangen. Auch flitzen immer mehr Menschen auf flotten E-Bikes herum. Die Radwege aber sind teils holprig und schmal. Fahrrad-Infrastruktur wird zwar langsam verbessert, hält aber nicht mit der rasanten Entwicklung der Technik mit. Noch deutlicher ist diese Entwicklung im Gelände: größere Laufräder, bessere Fahrwerke, Enduro-Boom – Biker können immer schneller immer extremere Strecken fahren.
Ob die uniforme Norm noch zeitgemäß ist? Ist sie nicht, findet Ernst Brust, Fahrradsachverständiger und Geschäftsführer des Prüfinstituts Velotech.de. „Aus meiner Sicht ist die Norm für einige Teilgebiete des Radfahrens veraltet und sollte überarbeitet werden.“ Brust fordert ...

Den vollständigen Artikel finden Sie auf hier: www.velototal.de

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(Redakteur VeloTotal)