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Genussbiken im Salzburger Land
Meldung vom: 15.09.2014
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Die Blätter beginnen, sich zu verfärben, die ersten Vögel haben sich gen Süden auf den Weg gemacht und in der Früh zieht der Nebel durch die Täler. Es ist offensichtlich, die Natur hat schon einen Gang runter geschaltet, da möchte auch ich mich nicht mehr verausgaben.

Genuss steht für mich zu dieser Jahreszeit an erster Stelle. Was gibt es da schöneres als gemütlich mit dem E-Bike die Gegend zu erkunden und dabei das ein oder andere Schmankerl zu genießen?

Da mich schon länger die erste E-Bike-Region weltweit rund um Maria Alm im Pinzgau reizt, nehme ich dies zum Anlass und buche mir für drei Nächte ein schönes Zimmer im Hotel Eder in Maria Alm. Hier fühle ich mich als Biker perfekt aufgehoben. Als Mitglied bei „Mountainbike Holidays“ hat sich das Hotel bestens auf seine fahrradfahrenden Gäste eingestellt. Ein videoüberwachter Fahrradraum und eine Infocorner zu den Biketouren gehören ebenso zum Standard wie täglicher Wäscheservice der Bike-Kleidung.

Für die Touren informiere ich mich sowohl auf der Hotelwebsite als auch direkt im Hotel und hole mir noch wertvolle Tipps vom Bike-Guide Max. Meine Entscheidung ist schnell gefallen. Für den ersten Tag nehme ich mir die Ramseiden-Runde (18,7 km, 612 Hm) vor. Da für morgen noch mal sommerliches Wetter gemeldet ist, plane ich für diesen Tag die Pinzgauer Seenrunde ein – vielleicht geht sich ja ein kurzer Badestopp an einem der beiden Seen aus.

Die Ramseiden-Tour kann ich direkt vom Hotel aus starten. Es geht zuerst auf den Tauernradweg Richtung Saalfelden. Hier komme ich bald an dem idyllisch gelegenen Golfplatz Urslautal vorbei und anschließend zu dem malerischen Ortsteil Ramseiden. Weiter geht es nach Saalfelden. Hier passiere ich die protestantische Kirche, die durch die markante rote Farbe direkt ins Auge sticht. Gleich dahinter biege ich in die Liechtenberg-Straße ein.

Bevor ich mich nach ca. 7 km an den Anstieg mache, genehmige ich mir zu Fuß einen kleinen Abstecher zur Einsiedelei auf 990 Höhenmeter. Nachdem ich mit dem Einsiedler ein paar Informationen ausgetauscht habe und er mir seine Einsiedelei gezeigt hat, mache ich mich wieder zurück zu meinem Fahrrad. So, und jetzt gibt es kein Entkommen mehr, ich steure direkt auf den Anstieg zu. Zuerst auf einer Asphaltstraße, die dann später in einen Forstweg übergeht radle ich mit meinem E-Bike immer weiter hinauf, auf der berühmten Watzmann-Hochkönig-Tour.

Das Panorama entschädigt schnell für das – trotz E-Bike – anstrengende Strampeln. Ein phantastischer Blick aufs Steinerne Meer und die Tauern wird mir offenbart. Am höchsten Punkt der Strecke biege ich rechts ab in den Weg Nr. 22A, der sich zuerst etwas steil und schottrig präsentiert, bald aber etwas flacher wird. Ich gelange zum Gasthaus Kronreith . Hier sorgen das Kneipp-Becken und ein kühler Drink schnell für Abkühlung. Von hier ist es auch nicht mehr weit bis zu meinem Hotel zurück.

Um meine Energiespeicher wieder aufzufüllen, besuche ich am Abend noch das Knödelfest in Maria Alm – schließlich bin ich ja auch hier um zu genießen! Bei Live Musik lasse ich mir die süßen und deftigen Köstlichkeiten aus der Region schmecken.

Am nächsten Tag mache ich erst mal einen kurzen Wettercheck, noch ein paar kleine Wolken verhindern ein sonst perfektes Spätsommerwetter. Ich werde auf alle Fälle meine Badesachen einpacken, bis ich zum Zeller See gefahren bin, kann ich sicher eine kurze Abkühlung gebrauchen. Immerhin erwarten mich heute ca. 40 km, aber dafür nur knapp über 150 Höhenmeter. Der Weg führt mich von Maria Alm über Gerling, immer am Waldrand entlang bis zum Zeller See. Der Weg ist größtenteils asphaltiert und angenehm zu fahren. Auf halber Strecke der Seeumrundung steige ich vom Rad ab und überprüfe die Seetemperatur – perfekt, da kann ich einen Sprung ins kühle Nass wagen.

Nach der Erfrischung geht es weiter um den See Richtung Maishofen, von wo aus ich wieder Gerling anpeile. Dort biege ich allerdings ab Richtung Ritzensee, der sehr idyllisch oberhalb von Saalfelden liegt. Beim Minigolfplatz nebenan kaufe ich mir ein Eis und setze mich auf eine Bank, die direkt am See steht. Schleckenderweise lasse ich die tolle Kulisse des Sees mit Enten und Schwänen – im Hintergrund das Steinerne Meer – auf mich wirken.
Das nenne ich Erholung und Genuss pur!

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