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Diese folgenden neun Tipps kennt nicht jeder, aber mit ihnen macht das E-Bike noch mehr Spaß.

Es beginnt mit der Frage, die man sich beim Radkauf als erstes stellen sollte:

1. Wo und wie genau will ich mit meinem Rad fahren?    
Dazu passend wählt dann der Händler einen Mittel- oder Heckmotor und stellt diesen auf ihre Bedürfnisse ein. Das geht in der Regel über ein Service-Tool, das jeder Motorenhersteller zusammen mit dem Radhersteller anbietet. Viele deutsche Systeme kann man optimal auf den Kunden anpassen. Ähnlich muss der richtige Akku gewählt werden: 400, 500 oder über 600 Wattstunden? Hier liegen Zufriedenheit und Frust oft dicht beisammen.

2. Längere Tour?    
Man  kann sein Ladegerät mitnehmen oder einen Range Extender zur Reichweiten-Verlängerung verwenden. Es gibt mobile Ladegeräte, welche die Reichweite um etwa 50 Prozent erhöhen.

3. Auf einigen Bike-Strecken kann man bei einer kleinen Rast den Akku nachladen. Hier sollten Sie sich die aktuellen Infos    der Ladestationen in ihrer Umgebung oder in touristisch beliebten Gebieten griffbereit auf die Seite legen. Nachladen geht immer öfter auch ohne Ladegerät, nur mit einem Ladekabel ausgerüstet; das spart Platz und Gewicht.

4. Auch sollten sie einen, dem Einsatzzweck angepassten, Schützer nutzen. Für den Motor gibt es den Motorschutz, um ihn vor Steinschlag, Regen, Schmutz und Aufschlag zu schützen. Trotzdem muss natürlich die Wärmeabfuhr funktionieren. Für den Akku gibt es Neopren-Überzüge, die vor Stößen und im Winter sogar vor Kälte schützen und so die Reichweite erhöhen. Trotzdem muss auch am Akku eine mögliche Überhitzung vermieden werden, da er ansonsten abschaltet. Nur die richtige Balance zwischen Schutz und Funktion sorgt für Fahrspaß.

5. Laden während und nach der Tour:    
Hier zahlen sich ein hochwertiges Ladegerät oder mobile Geräte wie der Range Extender aus damit, nach starker Belastung und warmem System, der Akku mit maximaler Ladeleistung geladen werden kann.

6. Nach dem Biken und vor dem Laden den Akku erst einmal 15 Minuten abkühlen lassen. Dann kann der Akku in der Regel voll geladen werden. Wenn man den Akku direkt nach der Fahrt anschließt, wird in der Regel aufgrund der Temperaturen vom Akku und der dadurch entstehenden zusätzlichen Ladetemperatur die Ladeleistung nach unten geregelt  – und der Akku lädt viel langsamer als ein Akku mit ca. 25 Grad Innentemperatur. 

7. Die Lebensdauer des Akkus wird erhöht, wenn man Lithium-Ionen-Zellen in deren „Lieblingsbereich“ nutzt: Die beste Kapazität eines Akkupacks liegt zwischen 20 und 80 Prozent. Wer darauf achtet, dass der Akku in diesem Bereich bleibt, dem wird der Stromspeicher dies mit großer Lebensdauer zurückzahlen.

8. Wer den Akku über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, sollte ihn auf etwa 50 Prozent der Kapazität aufladen (entspricht etwa drei LEDs auf einer fünfstufigen Kapazitätsanzeige) und danach ausschalten. Das funktioniert bei fast allen Marken-Akkus und Systemen von deutschen Herstellern. Trotzdem bitte die Anweisung des jeweiligen Akku-/Systemherstellers beachten!

9. Einmal zu Beginn der Saison den Akku vollständig laden und vollständig leer fahren. Dann ist der Akku wieder bestmöglich einsatzbereit und wird viel Freude machen.



Autor: Ulrich Stiller

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(Redaktion Velototal)