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Mit dem Rad sicher durch den Herbst
Meldung vom: 10.10.2014
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Mit dem Rad sicher durch den Herbst

Check-Up für das Fahrrad

Das Laub liegt auf den Straßen, die Nässe nimmt zu, frühmorgens stört der Nebel und der erste Frost wir sich auch in naher Zukunft die Ehre geben. Gründe genug also, dem Fahrrad einen gründlichen Herbstcheck zu unterziehen.

Grundsätzlich sollte das Rad technisch überprüft werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, bringt sein Zweirad zum Fachhändler vor Ort und lässt den Experten die wichtigsten Komponenten überprüfen. Wer selber Hand anlegen möchte, sollte sich zuerst allen beweglichne Teilen am Bike widmen: zum Schutz vor den Herbst- und Wintereinflüssen sollten diese mit Spezialölen geschmiert werden. Diese schützen und pflegen die einzelnen Komponenten und verlängern dadurch die Lebensdauer.
Besonders die Fahrradkette verlangt nach aufmerksamer Behandlung: Schmiermittel und regelmäßige Reinigung sind hier Pflicht. Hochwertige Kettenöle lassen sich gut dosieren, haben eine lange Wirkungsdauer und bestechen durch hohen Korrosionsschutz. Dem Streusalz wird so der Schrecken genommen.

Wenn es dunkler wird, ist neben einer helltönenden Klingel natürlich die Sichtbarkeit im Straßenverkehr extrem wichtig. Es geht darum, das Fahrrad in der Dunkelheit erkennbar zu machen, aber auch, als Radfahrer möglichst helle oder gar reflektierende Kleidung zu tragen. Ein guter Helm mit weit sichtbarem LED-Rücklicht kann eine kleine Lebensversicherung sein.
Das Fahrrad ist mit Rückstrahlern in den Pedalen und Speichenreflektoren gut als Objekt erkennbar. Grundsätzlich schreibt die Straßenverkehrszulassungsordnung ( StVZO ) ein rotes Rücklicht und einen weißen Frontscheinwerfer als Beleuchtung vor. Die Dynamopflicht wurde im letzten Jahr bereits abgeschafft.

Das Reifenprofil steht auch auf der Herbst-Checkliste: abgefahrene Profile machen den Fahrrad-Alltag gefährlich. Zudem sollte der Luftdruck überprüft und gegebenenfalls den vorwinterlichen Bedingungen angepasst werden. Wird der Luftdruck gesenkt, liegt der Fahrradreifen mit größerer Fläche auf der Fahrbahn auf und bietet dadurch mehr Halt. Für ganz harte Winterradler bieten die Hersteller diverse Spezial-Winter-Fahrradreifen mit Spikes. Ansonsten sind gute Reifen mit Reflexstreifen eine zusätzliche sichere Bank.

Last but not least: die Bremsen. Normalerweise sollten sie vor jeder Fahrt überprüft werden und selbstverständlich gut funktionieren. Felgenbremsen haben bei Nässe einen längeren Bremsweg, das gilt es speziell zu beachten. Die Bremsbeläge von V-Brakes sollten auf den Grad des Verschleißes überprüft und unter Umständen ausgewechselt werden. Ist das Velo mit Scheibenbremsen ausgestattet, so sollte eine Bremsprobe durchgeführt werden - ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, wäre hier ein Gang zum Fahrradhändler das Richtige. Bei Frost sollte die Handbremse vor der Abfahrt getestet werden, falls das Bike im Freien stand. Feuchtigkeit in den Bremszügen kann gefrieren und somit die Bremsen unnutzbar machen.

Gute Pflegeprodukte, ein wenig Zeit und gegebenenfalls Unterstützung einer Fachwerkstatt machen das Fahrrad herbsttauglich und das Radeln somit sicherer.

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