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Mit Ortliebs Back Roller plus auf großer Tour
Meldung vom: 04.09.2017
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Mit Ortliebs Back Roller plus auf großer Tour

Dauerregen und staubige Straßen mit Ortliebs Back Roller plus kein Problem

Für eine lange Radtour sind Packtaschen fürs Fahrrad das A und O. Wir haben von Ortlieb die Back Roller zum ausgiebigen Test erhalten und sind 1000 Kilometer damit entlang des Grünen Bands gefahren. Nichts konnte den Taschen anhaben.

Mit jedem Kilometer, den wir für unsere Fahrradtour mit den beiden Kindern geplant haben, steigt die Menge an notwendigen Dingen, die wir mit auf die Reise nehmen wollen. Natürlich werden kurz vor der Abfahrt nochmals alle Gegenstände ordentlich auf dem Boden sortiert, und nach wirklich nötig sortiert. Für unsere 14-tägige Radreise entlang des Grünen Bandes kommt dennoch vieles zusammen. Und beim x-ten aussortieren bleibt nur noch das geschickte Verstauen in den Fahrradtaschen. Für unsere 960 Kilometer lange Tour hat uns Ortlieb die Radtaschen Backroller Plus zum Testen überlassen.
Die Backroller Plus sind wasserfeste Radtaschen, die sich sehr einfach an den hinteren Gepäckträger montieren lassen. Sofern dieser die üblichen Querstangen aufweist. Zwar lassen sich die Taschen auch an sogenannte Sattelstützen-Gepäckträger montieren. Die aber bieten keinen sicheren Schutz vor den Speichen. Leicht beladen und bei Fahrten auf ebenem Grund, eignet sich also auch diese Kombination. Für längere Fahrten, die vor allem auch durchs Gelände abseits befestigter Straßen führt, empfehlen wir Gepäckträger, die auch über seitliche Streben am Rahmen des Mountainbikes befestigt werden. Am zweiten Tag unserer Radtour haben wir dies mit Bambusstangen gelöst.

Stabil auch im robusten Einsatz
Zuvor ist uns eine Tasche mehrmals in die Fahrradspeichen geraten. Als Folge einer doch zu holprigen Offroadstrecke und zu hoher Geschwindigkeit. Die provisorische Befestigung mit zwei Bambusstangen und mehreren Lagen Panzertape konnte dies nicht vermeiden. Bemerkenswert: Die Ortlieb-Radtaschen blieben ohne erkennbaren Schaden. Andere Fahrradtaschen, die wir mit auf die Tour genommen haben, wiesen nach ihrem zweiten Speichendesaster erhebliche Schäden auf. Sie waren nur nach der Erstversorgung mit Panzertape wieder einsatzfähig.
Die Ortlieb-Fahrradtaschen aber hielten selbst manch rabiate Behandlung stand. Etwa wenn das Pedelec vom Wind umgestoßen wurde oder aber wenn sich Äste auf schmalen Pfaden in den Weg gestellt haben und die Back Roller plus als Knautschzone das Fahrrad vor Schaden schützte. Das strapazierfähige Codura-Gewebe (im Übrigen komplett PVC-frei) in granitschwarz wies auch nach den 14 Tagen keine erkennbaren Blessuren auf. Die Schlammkruste, die sich nach einigen Pfützendurchfahrten fast über die gesamte Tasche gebildet hat, spülte der Regen nahezu komplett wieder ab. Den getrockneten Rest konnten wir mit einer Bürste leicht wieder entfernen.

Dauerregen und staubige Straßen sind kein Problem
Dass die Taschen absolut wasserdicht sind, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Ortlieb hat für die die IP-Schutzklasse 64 erhalten. Das bedeutet einen Schutz gegen Eindringen von Staub und vor eindringendem Wasser bei vorübergehender Überflutung. Was soll da schon ein Dauerstarkregen bewirken. Doch Achtung: Wer allerdings feuchte Wäsche in die Tasche packt, muss sich nicht wundern, wenn am Abend alles muffig riecht.
Und es passt eine Menge in die Tasche hinein. Der sogenannte Rolltop-Verschluss erlaubt das Bepacken bis ans Limit. Wenn dann noch sorgfältig die Enden des Rolltops korrekt gefaltet werden und die Enden mit den Klips gesichert werden, dann können weder Staub noch Regen dem Inhalt etwas anhaben. Auch der Taschendeckel wird mit Klicks gesichert. Zwar hat Ortlieb innen, seitlich eine flache Verstautasche (Netzstoff mit einem Reißverschluss) angebracht, die etwa Dinge schützt, die nicht geknickt werden wollen. An der Außenseite wäre eine solche Tasche aber sich auch nützlich gewesen. Zumindest, um nasse Wäsche dort zu verstauen.

Einfach und offroadsicher
Über einen einfachen Klickmechanismus (Quick-Lock2.1 Systems mit selbstschließenden Haken) lässt sich die Radtasche schnell befestigen wie auch wieder schnell abnehmen. Die Gepäckträgerverstrebung kann passend verstellt werden. Die Möglichkeit, mit dem kleinen, an der unteren Rückseite angebrachten, verschiebbaren Verschluss an eine Querstrebe zu arretieren, genügt leider nicht. Bei schnelleren Fahrten über Stock und Stein allerdings sprangen die Taschen allerdings mitunter raus. Eine zusätzliche Sicherung wäre hilfreich. Für Sicherheit bei Fahrten im Dunkeln hat Ortlieb im Übrigen großflächige Reflektoren auf die Taschen gedruckt.

Testfazit
Schon beim Auspacken gefällt das Codura-Gewebe in edler Optik. Das PVC-freie Material fühlt sich sehr robust an, was sich nach unserer Tour auch bestätigt. Grobe Steine und spitze Äste haben der Fahrradtasche von Ortlieb nichts anhaben können. Das Stauvolumen lässt sich dank der … sehr gut ausnutzen. Die lassen sich sogar noch wasserdicht verschließen, wenn die Taschen bis zum Limit gefüllt sind.
Einzig der Transport der beladenen Taschen mit der Hand ist etwas umständlich. Eine zusätzliche Griffmöglichkeit wäre hilfreich. Und gäbe es etwa an Rückseite der Tasche eine Art Kofferschild, um dort einen Zettel mit Notizen einzuschieben, was sich aktuell in der Tasche befindet, wäre das Suchen nach einer anstrengenden Tagestour angenehmer. Murphys Gesetz zufolge wird nämlich immer in der falschen Tasche gesuch.

Text und Fotos : Von Andreas Burkert http://drive-and-style.de/



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(Redaktion Velototal)