Nachrichten

Das droht beim Tunen von E-Bikes

Tuner leben gefährlich

Laut dem Rechtsexperten Roland Huhn vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC droht unter anderem der Verlust des Versicherungsschutzes durch die Privathaftpflichtversicherung.

Da sie nur für Fahrräder und Pedelecs mit einer Antriebsunterstützung bis 25 km/h eintritt, müsste wegen der Steigerung der Höchstgeschwindigkeit eine durch ein Versicherungskennzeichen nachzuweisende Pflichtversicherung (§ 6 Pflichtversicherungsgesetz) bestehen. Die aber fehlt in der Regel bei manipulierten Pedelecs. Bei einem verschuldeten Unfall haftet der Fahrer also mit seinem gesamten Vermögen.

Darüber hinaus muss eine entsprechende Fahrerlaubnis (§ 21 Straßenverkehrsgesetz – StVG) vorliegen. Wer erwischt wird muss mit bis zu drei Punkten im Fahreignungsregister rechnen und gemäß Strafrecht eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr befürchten.

Hinzu kommt die Ordnungswidrigkeit nach § 48 Fahrzeug-Zulassungsverordnung wegen des Fahrens trotz fehlender Betriebserlaubnis, die mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet wird.

Autor der Meldung: Das droht beim Tunen von E-Bikes

(Redaktion VeloTotal)