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Ultimativer Schutz für Radler
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Meldung vom: 25.06.2020
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Ultimativer Schutz für Radler

System zum Schutz des Gehirns

Bevor das Fahrrad zum Fortbewegungsmittel der Wahl wird, sollte man unbedingt für ausreichend Kopfschutz sorgen. Einem schwedischen Neurochirurgen ist es gelungen, eine Technologie zu entwickeln, die den Schutz des Gehirns im Falle eines Aufpralls deutlich verbessert.

In vielen Fällen ist der Standardschutz nämlich nicht genug und bewahrt Träger nicht hinreichend vor Hirnverletzungen durch schwere Schläge im Falle eines Sturzes. Denn die aktuelle Gesetzgebung (DIN bzw. ECE Norm) von Helmen geht zwar auf den Schutz des Schädels ein, verzichtet aber auf den Schutz vor Drehbewegungen beim Aufprall. Dies wird nicht in allen gängigen offiziellen Prüfnormen gemessen. Genau diesen Aspekt nahm der schwedische Neurochirurg Hans von Holst zum Anlass, den Zusammenhang zwischen Hirnverletzungen und Helmkonstruktion zu untersuchen. Nach mehr als 20 Jahren Forschung ist es ihm gemeinsam mit Peter Halldin, Forscher am Swedish Royal Institute of Technology, gelungen, eine revolutionäre Technologie zu entwickeln, die den Schutz des Gehirns im Falle eines Aufpralls deutlich verbessert: MIPS – Multi-Directional Impact Protection System.

Ein schräger Aufprall beim Sturz erzeugt Rotationsbewegungen, auf die das menschliche Gehirn nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr empfindlich reagiert. Sie können schwere Verletzungen verursachen. Das MIPS BPS kann die Rotationsbewegungen reduzieren und so das Risiko einer Schädigung des Gehirns verringern.

Durch das MIPS BPS System kann der Kopf im Helm gleiten, was die anderenfalls auf das Gehirn übertragene gefährliche Rotationsbewegung reduzieren kann.

Erfahren Sie hier mehr zum MIPS-System.

 

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